Thesen aus der russischen Provinz

#7

Russische Autos sind alt und schön. Und manchmal fehlt die Hälfte. Aber was fährt wird gefahren und dass der Autofetischismus hier nicht so ausgeprägt ist wie in Deutschland erzeugt ein Gefühl der Sicherheit, musst du doch nicht ständig fürchten, sofort auf tausende Euro verklagt zu werden, wenn du beim Gehen am Lack eines Wagens sanft entlang streichst. Nur vor zurücksetzenden Bussen, die sich an einem liegengebliebenen LKW vorbeiquetschen wollen, musst du aufpassen, denn das Gefühl von Sicherheit ist trügerisch.

15.12.13 15:24

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Franzowitsch (15.12.13 17:46)
ja, sanft am Lack entlangstreichen – mit dem Schlüssel. Aber täusch dich nicht, wenn der Russe ein neues Auto hat, dann versteht er da wohl auch nicht soviel Spaß. Also doch lieber Finger weg von den wilden Schiffchen


Karin Gorstevna (15.12.13 18:20)
Oh ja, so richtig vertrauenerweckend sieht der weiße Wagen nicht mehr aus. Aber wahrscheinlich sieht's schlimmer aus, als es ist. Und ich bin zwar gerade nicht so gut auf den TÜV zu sprechen (QM-Zertifizierungsaudit grrrr), aber vielleicht ist es ja doch ganz gut, dass er ein Auge auf die Autos hat. Nur bei zurücksetzenden Bussen, abbiegenden LKWs hilft das auch nichts. Also immer schön vor-, rück- und seitsichtig!

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